Weihnachten:
Freitag, den 22. Dezember, hatten wir eine Klassenweihnachtsfeier. Zuerst haben ein paar meiner Klassenkameraden ein Programm aufgeführt. Es spielten einige Instrumente und es sangen auch ein paar zusammen mit meinem Klassenleiter. Danach gab es Geschenke. Wir hatten gewichtelt und danach haben sich die Freunde untereinander noch beschenkt. Ich bekam ein zweisprachiges Buch, ein Notizbuch und Süßes. Danach gab es kann Plätzchen und Kuchen. Zum Schluss haben wir noch einen Film gesehen.
Samstag habe ich dann mit meiner Gastfamilie den ganzen Tag Lebkuchen und anderes gebacken.
Am Nachmittag vom 24.12. schmückten wir den Weihnachtsbaum mit allem möglichen Sachen (Lebkuchen, Süßes, Holzfiguren, Glaskugeln, Kerzen u.s.w.). Am Abend war dann Bescherung. Während meine Gastschwester Zsuzsi die Kerzen anzündete, haben wir ein Lied gesungen und danach die Geschenke ausgepackt. Für mich gab es Anzuziehen, ein buch über Ungarn, ein Armband, eine Tasse und Süßes Im Anschluss gab es zum Abendbrot natürlich Fisch und Fischstäbchen.
Den ersten Feiertag habe ich mit meiner alten Gastfamilie verbracht und wir machten uns einen gemütlichen Spielabend.
Am zweiten Feiertag kamen meine älteste Gastschwester und ihr Freund vorbei und am Tag darauf mein Gastbruder mit seiner Freundin. Diese beiden wohnen nicht mehr zu Hause.
Sylvester:
Sylvester habe ich mit Freunden verbracht. Ich wollte mit 2 Freunden durch Budapest ziehen. Wir waren bei einer Party von einem meiner Klassenkameraden. Der Großteil meiner Klasse und meiner Parallelklasse war dort. Dort verbrachten wir auch Mitternacht. Da wurde angestoßen und jedem mit 2 Küsschen „Boldog új évet“ -ein frohes neues Jahr- gewünscht. Danach sind wir noch zu meiner Freundin und haben dort noch einmal in Ruhe angestoßen und uns unterhalten.
Ostern:
Mein ungerisches Ostern war sehr interessant und gefiel mir gut. Ich war mit meiner Gastfamilie in Kisvárda, in Ostungarn. Dort leben die Eltern von Marcsi, meiner Gastmutter. Wir fuhren Freitag Nachmittag nach Debrecen, zu Verwanten und dann weiter zu den Großeltern. Sie erwartenten uns abends schon mit viel zu essen, wie es in Ungarn üblich ist. Am Samstag kamen auch der Bruder von Marcsi und dessen Freundin an.
Sonntag wurde dann groß gefeiert. Es kamen auch noch der Bruder und die Mutter meiner ’Oma’. Es gab ein Festessen und am Nachmittg bemalte ich mit meiner Gasschwester und meiner Gastmutter Ostereier. Da gab es auch schon die erste Überraschung für mich. Der Onkel meiner Gastmutter kam mit einer Parfümflasche. Er sagte einen Spruch auf und besprüte uns. Ein tradittioneller ungarischer Brauch. Montag werden die Maedchen aufgesucht und mit Wasser oder Parfüm bespritzt. Diese geben ihnen dann ein Ei oder in manchen Familie auch etwas anderes.
Als ich am Montag erwachte wurde ich auch schon von den anderen Maennern (Jungs) erwartet und besprüht und ich gab ihn eines unserer selbstbemalten Eiern.
Waehrend des Tages bekamen wir Kinder dann auch kleine Geschenke, meist etwas Süßes.
Montag Abend sind wir wieder zurück nach Budapest gefahren.